Beteiligung der HTA-FR am Smart Living Lab Zeitraum 2015 — 2018 Im Rahmen ihrer Beteiligung am Smart Living Lab hat die Hochschule für Technik und Architektur Freiburg (HTA-FR) ein ehrgeiziges Forschungsprogramm verwirklichen können. Die erste Phase der Entwicklung des Forschungszentrums für den Wohn- und Lebensraum der Zukunft steht nun kurz vor dem Abschluss. In diesem Zusammenhang präsentiert die HTA-FR einen Tätigkeitsbericht der die Meilensteine ihrer Teilnahme am Smart Living Lab im Zeitraum 2015-2018 beschreibt.

Das Smart Living Labinmitten von Umbrüchen

Die Forschungs- und Entwicklungstätigkeit des Smart Living Lab erfolgt inmitten mehrerer wichtiger Umbrüche für die Baubranche. Die Notwendigkeit, die Landschaft zu erhalten und vor der Zersiedlung zu bewahren, führt zu einer Weiterentwicklung der Denkweise in Bezug auf Raumplanung und -entwicklung. Parallel dazu rufen Energie- und Klimapolitik zur schnellen Modernisierung des Schweizer Gebäudeparks auf, indem sowohl die Effizienz der Gebäude gesteigert als auch vermehrt erneuerbarer Energien eingesetzt werden sollen. Hinzu kommen grundlegende Entwicklungstendenzen wie die Digitalisierung, die neue Gestaltungs- und Herstellungs- verfahren im Baubereich ermöglicht. Schliesslich beeinflusst das Aufkommen neuer Lebens- und Arbeitsweisen die Bedürfnisse der Nutzer nach Flexibilität und Ausbaufähigkeit der gebauten Umwelt.

Diese Veränderungen sind innovationsfördernd und bieten viele Möglichkeiten für die anwendungsorientierte Forschung. In diesem Kontext gewinnt die Entwicklung des Smart Living Lab als Kompetenzzentrum für Wohn- formen der Zukunft ihre ganze Bedeutung: Es stärkt ein bereits wettbewerbsfähiges regionales Ökosystem in einer Logik der intelligenten Spezialisierung.

Die Forschungsprojekte der HTA-FR im Rahmen des Smart Living Lab schreiben sich in vier Bereiche ein. Im Bereich Bautechnik und Energiesysteme werden Lösungsansätze untersucht, um die Umweltauswirkungen des Bausektors während des gesamten Lebenszyklus von Gebäuden zu reduzieren. Die Studien zu Wohlbefinden und Verhalten der Nutzer ermöglichen ein besseres Verständnis, eine verbesserte Prognose sowie Optimierung der tatsächlichen Nutzung und der von den Nutzern wahrgenommenen Gebäudeeigenschaften während der Betriebsphase eines Gebäudes. Im Bereich Interaktionen und Designprozesse schliesslich liegt der Fokus auf Bauverfahren und der Entwicklung innovativer sowie effektiver Methoden und Werkzeuge.

Im Rahmen dieses strategischen Projekts entwickeln die Forschenden unserer Hochschule in Zusammenarbeit mit privaten und öffentlichen Partnern herausragende Kompetenzen, dank der sie zu Akteuren der aktuell statt- findenden Umbrüche werden. Damit setzen sie auch den Anspruch der Fachhochschulen um, eine Schlüsselrolle in der Schweizer Hochschullandschaft einzunehmen – als Brücke zwischen akademischer Forschung und Praxis.

Kontakt

Jean-Philippe Bacher

Co-Head of ENERGY Institute / Smart Living Lab HEIA-FR Manager
Professor / Technology transfer manager- HEIA-FR
-efficient energy strategies and regulation
-smart houses or cities
-technology transfer

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