Unterkünfte im humanitären Umfeld sind Anlass für zahlreiche Innovationen. Regelmässig werden neue, innovative Notunterkünfte entwickelt, doch ist die Wirkung dieser Anstrengungen auf das Unterbringen von Menschen, die wegen Katastrophen und bewaffneten Konflikten auf der Flucht sind, minimal: Die Norm sind Zelte mit starrer Gestellstruktur, Container und improvisierte Strukturen. Das Projekt von FAR erforscht die Notunterkünfte und behandelt die Ursachen, die eine effektive Innovation behindern. Dabei bietet FAR nicht einfach ein neues Zeltdesign, sondern trägt zur Entwicklung eines Rahmens bei, um die Wertschöpfung neuer Konzepte zu bewerten, so dass die Innovation vor Ort gefördert wird.

In diesem Kontext arbeiten die Forschungsgruppen des Smart Living Lab FAR, HOBEL und Building2050 mit croqAIR zusammen, um die thermische Leistung und Innenluftqualität von zwei Modellen humanitärer Zelte am Standort blueFACTORY in Freiburg von Juni 2019 bis Januar 2020 zu vergleichen.

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